Kanton (3)

Tiefbauamt des Kantons Bern

Nachtsperrungen A8 Interlaken – Brienz
Für Arbeiten und Tests in den Tunnels sind diverse Sperrungen auf verschiedenen A8-Abschnitten zwischen Interlaken und Brienz nötig:

A8 Interlaken-West – Wilderswil:

2 Nachtsperrungen am 20./21. und 21./22. September 2017, je 20.00 bis 6.00 Uhr

A8 Interlaken-Ost – Brienz:

2 Nachtsperrungen am 9./10. und 10./11. Oktober 2017, je 20.00 bis 4.00 Uhr

A8 Interlaken-Ost – Bönigen:

  • 1 Nachtsperrung am 11./12. Oktober 2017, 20.00 bis 4.00 Uhr
  • 3 Nachtsperrungen am 23./24., 24./25. und 25./26. Oktober 2017, je 20.00 bis 6.00 Uhr

Der Verkehr wird umgeleitet. Weitere Infos: www.tunnelsicherheit-a8.ch

Bundesamt für Strassen ASTRA

Publiziert am 21.09.2017

Tiefbauamt des Kantons Bern

Nachtsperrungen A8 Leissigentunnel

Für die Instandsetzung der Entwässerung im Leissigentunnel sind im Oktober und November 2017 fünf Nachtsperrungen pro Woche geplant.

Betroffen sind die Nächte von Montag/Dienstag bis Freitag/Samstag, jeweils 20.00 bis 5.00 Uhr. Der Verkehr wird über die Hauptstrasse umgeleitet.

Weitere Infos: www.tunnelsicherheit-a8.ch

Bundesamt für Strassen ASTRA

Publiziert am 21.09.2017

Ausgleichskasse des Kantons Bern

Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV

  1. Was sind Ergänzungsleistungen?
    Ergänzungsleistungen (EL) decken den Existenzbedarf von AHV/IV-Leistungsbezügern/-innen, sofern die nachstehenden Bedingungen erfüllt sind. EL sind keine Fürsorgeleistungen.
  2. Wer hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen?
    Einen EL-Anspruch hat, wer die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen dazu erfüllt.
    Die persönlichen Voraussetzungen erfüllt, wer:
      1. eine AHV- oder IV-Rente, eine Hilflosenentschädigung der IV oder während mindestens
        sechs Monaten ein IV-Taggeld bezieht (gewisse Personen haben auch dann ein Anrecht
        auf EL, wenn sie eine AHV/IV-Rente nur deshalb nicht beziehen, weil sie die für die Rente
        erforderliche Mindestbeitragsdauer nicht erfüllt haben)
      2. Bürgerin oder Bürger der Schweiz oder eines EU-Mitgliedstaates ist
      3. sich als Ausländer/in ununterbrochen mindestens 10 Jahre in der Schweiz aufhält (bei
        Personen aus gewissen Staaten muss lediglich eine Frist von fünf Jahren eingehalten
        werden, die zuständige Zweigstelle erteilt gerne weitere Auskünfte)
      4. sich als Flüchtling oder Staatenloser ununterbrochen während mindestens 5 Jahren in
        der Schweiz aufhält.

    Die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt, wer weniger Einnahmen als Ausgaben hat. Dabei bestimmt das Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen, welche Einnahmen anzurechnen sind und welche Ausgaben akzeptiert werden.

  3. Wie werden Ergänzungsleistungen berechnet?
    Um die Höhe des EL-Anspruchs zu bestimmen, werden die anerkannten Ausgaben wie z. B. der Lebensbedarf und die Wohnungsmiete (bei Heimbewohnern/-innen die Heimkosten), Krankenkassenprämien usw. dem anrechenbaren Einkommen gegenübergestellt. Zum anrechenbaren Einkommen gehören nicht nur alle Renteneinkünfte (inkl. AHV/IV-Renten) und anderen Einkommen, sondern auch das Vermögen nach Abzug der Schulden und der Vermögensertrag.
  4. Welche Krankheits- und Behinderungskosten können vergütet werden?
    Die EL vergütet unter gewissen Voraussetzungen Kosten für Zahnarzt, Diät, medizinisch notwendige Transporte, Hilfsmittel, Selbstbehalte und Franchisen sowie Pflegekosten, falls die Pflege zu Hause oder in Tagesstrukturen vorgenommen wird.
    Krankheits- und Behinderungskosten müssen einzeln ausgewiesen und unter Vorlage der Rechnungskopien innert 15 Monaten seit Rechnungsstellung bei der AHV-Zweigstelle am Wohnort geltend gemacht werden.
  5. Keine Leistung ohne Anmeldung!
    Der EL-Anspruch muss mit amtlichem Anmeldeformular, zusammen mit allen Belegen und Beweis-mitteln, bei der AHV-Zweigstelle am Wohnort geltend gemacht werden. Wer EL beansprucht, hat alle nötigen Auskünfte über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse wahrheitsgetreu zu erteilen sowie alle verlangten Beweismittel und Belege vorzulegen. Wer durch unwahre oder unvollständige Angaben für sich oder für andere widerrechtlich eine EL erwirkt oder zu erwirken versucht, macht sich strafbar. Ausserdem müssen zu Unrecht bezogene EL zurückerstattet werden.
  6. Änderungen sofort melden!
    Ergänzungsleistungsbezüger/innen oder deren Vertreter/innen haben der AHV-Zweigstelle ihres Wohnorts jede Änderung der persönlichen (z.B. Änderung des Zivilstandes oder der Wohnsituation) und wirtschaftlichen (z.B. Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Erbschaftsanfall) Verhältnisse sofort und unaufgefordert zu melden. Diese Meldepflicht erstreckt sich auch auf Veränderungen, die bei Familienmitgliedern eintreten, die bei der EL-Festsetzung berücksichtigt wurden. Eine Meldepflichtverletzung hat die Rückerstattungspflicht der zu Unrecht bezogenen Ergänzungsleistungen zur Folge!
  7. Informationen
    www.akbern.ch oder bei den AHV-Zweigstellen, die kostenlos Auskünfte erteilen und amtliche Formulare sowie Merkblätter abgeben.

Ausgleichskasse des Kantons Bern

Publiziert am 21.09.2017