Wilderswil (5)

Einwohnergemeinde

Aufhebung

  • Baulinienplan Unterdorf
  • Baulinienpläne Sydach Teil 1 und Teil 2
  • Reglement betreffend den Schutz des Orts- und Landschaftsbildes

Genehmigung gemäss Art. 61 Baugesetz (BauG)

Das Amt für Gemeinden und Raumordnung hat die von der Gemeindeurnenabstimmung Wilderswil am 4. März 2018 beschlossene Aufhebung des Baulinienplans Unterdorf, der Baulinienpläne Sydach Teil 1 und Teil 2 und des Reglements betreffend den Schutz des Orts- und Landschaftschaftsbildes, in Anwendung von Art. 61 BauG vom 9. Juni 1985, mit Datum vom 4. Mai 2018 genehmigt.

Die Aufhebung tritt am Tag nach dieser Publikation in Kraft.

Wilderswil, 6. Juni 2018

Gemeinderat Wilderswil

Publiziert am 07.06.2018

Einwohnergemeinde

Greenfield Festival 2018

Vollständige Publikation siehe unter «Bönigen».

Publiziert am 07.06.2018

Einwohnergemeinde

Bepflanzung an öffentlichen Strassen

Anpflanzen und Zurückschneiden von Bäumen, Grünhecken, Sträuchern und landwirtschaftlichen Kulturen entlang von öffentlichen Strassen; Einfriedungen

Die Strassenanstösser werden ersucht, bezüglich Bepflanzungen und Einfriedungen an öffentlichen Strassen folgende Hinweise auf die geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu beachten:

  1. Bäume, Sträucher und Anpflanzungen, die zu nahe an Strassen stehen oder in den Strassenraum hineinragen, gefährden die Verkehrsteilnehmenden, aber auch Kinder und Erwachsene, die aus verdeckten Standorten unvermittelt auf die Strasse treten. Zur Verhinderung derartiger Verkehrsgefährdungen schreiben das Strassengesetz vom 4. Juni 2008 (SG, BSG 732.11), Art. 80 Abs. 3 und Art. 83 und die Strassenverordnung vom 29. Oktober 2008 (SV, BSG 732.111.1) Art. 56 und 57 unter anderem vor:
    1. Hecken, Sträucher, landwirtschaftliche Kulturen und nicht hochstämmige Bäume müssen seitlich mindestens 50 cm Abstand vom Fahrbahnrand haben. Überhängende Äste dürfen nicht in den über der Strasse frei zu haltenden Luftraum von 4.50 m Höhe hineinragen; über Geh- und Radwegen muss mindestens eine Höhe von 2.50 m freigehalten werden. Bei Radwegen ist ausserdem ein seitlicher Abstand von 50 cm frei zu halten.
    2. Die Wirkung der Strassenbeleuchtung darf nicht beeinträchtigt werden.
    3. An unübersichtlichen Strassenstellen dürfen Einfriedungen und Zäune die Fahrbahn um höchstens 60 cm überragen. Für die nicht hochstämmigen Bäume, Hecken, Sträucher, landwirtschaftlichen Kulturen und dergleichen gelten die Vorschriften über Einfriedungen. Danach müssen solche Pflanzen bis zu einer Höhe von 1.20 Metern einen Strassenabstand von 0.5 Metern ab Fahrbahnrand einhalten. Sind sie höher, so müssen sie um ihre Mehrhöhe zurückversetzt werden. Der Geltungsbereich erstreckt sich auch auf bereits bestehende Pflanzen.
  2. Die Strassenanstösser werden hiermit ersucht, Äste und andere Bepflanzungen bis zum 29. Juni 2018 und im Verlaufe des Jahres nötigenfalls erneut auf das vorgeschriebene Lichtmass zurückzuschneiden.
    An unübersichtlichen Strassenstellen sind Bäume, Grünhecken, Sträucher, gärtnerische und landwirtschaftliche Kulturen (z.B. Mais) in einem genügend grossen Abstand gegenüber der Fahrbahn anzupflanzen, damit sie nicht zurückgeschnitten bzw. vorzeitig gemäht werden müssen. Die Grundeigentümer entlang von Gemeindestrassen haben Bäume und grössere Äste, welche dem Wind und den Witterungseinflüssen nicht genügend Widerstand leisten und auf die Verkehrsfläche stürzen können, rechtzeitig zu beseitigen. Sie haben die Verkehrsfläche von hinuntergefallenem Reisig und Blattwerk zu reinigen.
  3. Nicht genügend geschützte Stacheldrahtzäune müssen einen Abstand von 2 m vom Fahrbahnrand bzw. 0,5 m von der Gehweghinterkante einhalten.
  4. Der Gemeindewerkhof Wilderswil, Tel. 079 311 13 86, gibt gerne weitere Auskünfte.

Bei Missachtung der vorgenannten Bestimmungen erfolgt das Zurückschneiden durch den Gemeindewerkhof. Die Kosten werden dem Eigentümer in Rechnung gestellt.

Wilderswil, 28. Mai 2018

Baukommission Wilderswil

Publiziert am 07.06.2018

Bau- und Gewässerschutzpublikation

Gesuchstellerin: Genossenschaft Migros Aare, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl.

Projektverfasser: Architekturbüro A. Knuchel, Ringstrasse 35,C, 7000 Chur.

Bauvorhaben: Erweiterung bestehender Parkplatz. Erstellen einer Unterflursammelstelle mit sechs Containerelementen. Montieren von drei Fahnen auf der Südseite und eines Pylons bei der Parkplatzeinfahrt auf der Nordseite.

Standort: Hauptstrasse 27, Parzellen Nrn. 1492 und 1496, Koordinaten 2'632'942 / 1'168'403, Kernzone / Mischzone A.

Ausnahme: Unterschreiten Strassenabstand (Art. 80 SG).

Schutzzone: Gewässerschutzzone A.

Auflagestelle: Gemeindeverwaltung Wilderswil, 3812 Wilderswil.

Einsprachestelle: Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli, 3800 Interlaken.

Auflage- und Einsprachefrist bis 2. Juli 2018.

Es wird auf die Gesuchsakten und die Verpflockung verwiesen. Einsprachen und Rechtsverwahrungen sind schriftlich und begründet innerhalb der Auflage- und Einsprachefrist einzureichen, ebenfalls allfällige Begehren um Lastenausgleich. Lastenausgleichsansprüche, die nicht innert der Einsprachefrist angemeldet werden, verwirken. Bei Kollektiveinsprachen und vervielfältigten oder weitgehend identischen Einsprachen ist anzugeben, wer befugt ist, die Einsprechergruppe rechtsverbindlich zu vertreten (Art. 35b BauG). Hinweis: Bei der Profilierung werden Erleichterungen im Sinne von Art. 16 Abs. 3 BewD gewährt.

Regierungsstatthalteramt
Interlaken-Oberhasli

Publiziert am 07.06.2018

Einwohnergemeinde

Buchsbaumzünsler

Die Raupe des Buchsbaumzünslers wurde vermehrt in Wilderswil gesichtet.

Gartenbesitzer werden aufgerufen, sie entweder abzulesen oder eine spezialisierte Gartenbaufirma beizuziehen.

Bei Kontrollen an Buchsbäumen und -hecken ist in den vergangenen Wochen die invasive und sich rasch vermehrende Raupe des Buchsbaumzünslers festgestellt worden. Der Schädling ist für Tiere giftig und wird daher von den Vögeln meist gemieden. Seine rasche Ausbreitung kann ganze Buchsbaumbestände gefährden. Angesichts des hohen Schadenpotenzials werden die Buchsbäume in den öffentlichen Anlagen regelmässig auf Befall kontrolliert und die Raupe nötigenfalls mit biologischen Mitteln bekämpft. Damit deren Ausbreitung eingedämmt werden kann, ist es aber wichtig, dass auch alle privaten Gartenbesitzer ihre Buchspflanzen untersuchen und die gefrässige Raupe, wenn erforderlich, eindämmen. Empfohlen wird eine biologisch verträgliche Bekämpfung:

  • Bei geringem Befall können die Raupen täglich abgelesen oder abgeklopft und eingesammelt werden.
  • Bei stärkerem Befall sollte eine ausgewiesene Gartenbaufirma beigezogen werden, die ein passendes biologisches Schädlingsmittel empfehlen und in Bezug auf weitere Kontrollen beraten kann.
  • Befallene Pflanzenteile und Raupen dürfen nicht kompostiert werden, sie sind zwingend mit der Kehrichtabfuhr zu entsorgen.

Besten Dank für Ihre Mithilfe bei der Dämmung des Buchsbaumzünslers.

Einwohnergemeinde Wilderswil

Publiziert am 07.06.2018

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