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Aus dem Gemeinderat

Interlakner Verkehrskonzept
Der Gemeinderat hat das Abstimmungsergebnis vom 4. März 2018 zur Verkehrsinitiative mit Befriedigung zur Kenntnis genommen und sieht sich auf dem eingeschlagenen Weg bestärkt. Damit ist das heutige Verkehrsregime demokratisch abgestützt und die Kontinuität wird gewahrt. Der Gemeinderat nimmt aber auch den Ja-Stimmenanteil ernst. Er wird nun weitere Verbesserungen und Verkehrsberuhigungen in die Wege leiten und umsetzen. Durch die Stimmberechtigten bereits beschlossen sind die Umgestaltung der Marktgasse, der Centralstrasse und der Jungfraustrasse von der Savoykreuzung bis zur Gemeindegrenze Matten. Die bevorstehende neue Aufteilung der Parkfelder an der Strandbadstrasse zwischen Privatfahrzeugen und Reisebussen wird die Situation im Nordquartier entlasten. Dort sind auch Verbesserungen betreffend die Fahrzeuge der Anbieter von Gleitschirmflügen geplant, die demnächst an einem runden Tisch besprochen werden. Auf dem Ostbahnhofplatz werden die Reisebusse spätestens in einem Jahr verschwinden. Der Gemeinderat ist sich aber auch bewusst, dass es im Verkehr nie eine Lösung geben wird, mit der alle zufrieden sind, und dass es nicht ohne die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden geht.

Personelles
Christoph Furler aus Ringgenberg tritt am 1. Mai 2018 seine Stelle als Hauswart an. Er ersetzt Kurt Dellenbach. Die Stelle von Stefanie Dellsperger als Fachperson Betriebsunterhalt Hausdienst ist am 1. März von Danijel Kosic aus Unterseen übernommen worden. Da er vorher im Werkhof Interlaken angestellt war, wurde eine Stelle für das Bauamt ausgeschrieben. Adrian Aemmer ersetzt Stefanie Dellsperger als Mitglied der Arbeitnehmervertretung in der Personalkommission der Gemeinde. Bauverwalter Stefan Meier wird die Gemeinde ab Juni 2018 im Vorstand des Gemeindeverbands Abwasserreinigungsanlage Region Interlaken vertreten. Er ersetzt den in Pension gegangenen früheren Bauverwalter Jürg Etter.

Beiträge
Der Fortbestand des Skilifts Hohwald AG wird mit einem einmaligen Beitrag von 4464 Franken unterstützt. Dies entspricht einem Anteil nach Bödelischlüssel von 12’000 Franken. Der Interlakner Anteil am Bödelischlüssel beträgt 2018 37,2 Prozent und damit gleich viel wie für Unterseen. 25,6 Prozent entfallen auf die Gemeinde Matten.

Kredite
Der Gemeinderat plant die Erweiterung des Regenbeckens Herreney. Dazu ist die Überarbeitung der planungsrechtlichen Grundlagen erforderlich, wofür er einen Kredit von 21’000 Franken bewilligt hat. Damit sind für dieses Projekt bisher 177’000 Franken bewilligt. Für die Zustandserfassung der privaten Abwasserleitungen in den Bereichen Sendlistrasse  /  Im Moos und Geissgasse Nord sind 180’000 Franken gesprochen worden. Hier beläuft sich der gesamte bewilligte Kredit neu auf 3,94 Mio. Franken.

Abrechnungen
Die Kanalisationserneuerung Kanalpromenade im Abschnitt IBI-Zentrale konnte mit 510’000 Franken knapp unter dem bewilligten Kredit abgerechnet werden. Die neue Hochwasserentlastungsleitung von der Rothornstrasse zum Schifffahrtskanal kam mit 3,1 Mio. Franken fast 400’000 Franken oder mehr als 10 Prozent günstiger zu stehen als budgetiert.

Einbürgerungen
Folgenden Personen konnte das Gemeindebürgerrecht von Interlaken zugesichert werden: Jeton Jashari und Fortesa Kida, beide Staatsangehöriger der Republik Kosovo. Jeton Jashari war der letzte Gesuchsteller, dessen Gesuch nach den bis Ende 2017 geltenden gesetzlichen Bestimmungen behandelt werden konnte. Das Gesuch von Fortesa Kida war das erste, bei dem die neuen Bestimmungen zum Tragen kamen. Da das Einbürgerungsverfahren aufgrund der Änderungen auf Bundes- und Kantonsebene nun für die Gemeinden aufwendiger ist, hat der Gemeinderat die Einbürgerungsgebühren der Gemeinde für jugendliche Gesuchstellende von 600 auf 800 Franken, für volljährige Gesuchstellende von 1800 auf 2000 Franken und für Ehepaare von 2200 auf 2500 Franken angehoben.